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Geschichte

Die Geschichte des Hauses

1887 wurde das Haus zeitgleich mit der Eröffnung der Höllentalbahn von Friedrich Jäger gegründet. Es folgten Jahre in denen sich Titisee als Ausflugsziel immer steigender Beliebtheit erfreute. Die Besucherzahlen schnellten nach oben und so kam 1911 der neue Teilhaber Eberhard Trescher mit frischem Unternehmermut zum richtigen Zeitpunkt. Durch seine Wanderjahre in den USA geprägt dachte er in amerikanischen Dimensionen und so entstand in den Jahren 1912-1914 ein stilvolles Meisterwerk: der heute noch so genannte „Südflügel“, in dem jedes Zimmer ein Bad bekam! Im Laufe der folgenden Jahre schied die Familie Jäger aus der Hotelleitung aus, und die Familie Trescher führte das Hotel fortan in Eigenregie. Aus dem Schwarzwaldhotel wurde das Treschers Schwarzwaldhotel am See.


1927 wurde Trescher Senior krank und sein Sohn E. Joe Trescher übernahm nach erfolgreichen Wanderjahren durch Frankreich, England und die USA die Geschäftsleitung. 1935 holte er seine Zukünftige vom Rhein: Edda, die bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 mit viel “rheinischem“ Humor und Herz die große Hotelfamilie zusammenhielt. Nach dem Bau zweier Tennisplätze folgten der Bau eines neuen Speisesaals und dann der Bau einer Bar! 1938 war dies der Beginn eines noch sehr gedämpften Nachtlebens mit Stehgeiger, Pianist und Barkeeper. Familie und Geschäft florierten, bis Hitlers Größenwahn allem ein Ende setzte und das Hotel für Volk und Vaterland zum Lazarett erklärt wurde.


1945 nach Kriegsende wurde das Hotel Sitz eines französischen Generals mit Gefolge und durfte erst 1948 als so genannte Bierstube wieder eröffnet werden. Die Ärmel wurden hochgekrempelt und man begann ganz bescheiden mit dem Wiedereinrichten. Eine neue Terrasse wurde gebaut und schon 1949 kam es mit der Erweiterung der Büros und der Halle zu den ersten äußerlichen Verschönerungsmaßnahmen.


1961/62 startete die Sensation des Schwarzwaldes: das erste hoteleigene Hallenbad der Region entstand. Das besonders Reizvolle: in molliger Wärme konnte man durch die großen Panoramafenster den zugefrorenen See beobachten.


1962 wurde der Junior zum Senior, denn er nahm seinen Sohn Hansjörg „Jocki“ mit ins Boot. Dieser verstärkte seinerseits nur ein Jahr später das Team durch Heirat: Ulrike Trescher, geborene Moninger, aus Karlsruhe, prägt bis heute mit ihrer unverkennbaren Handschrift das Ambiente des Hauses. In den nächsten Jahren wurde weiter fleißig angebaut und umgebaut.


1968 entstand nach reiflicher Überlegung der große Konferenzsaal – der ideale Rahmen für große Feste und Tagungen.


1970 entstand in den Kellergewölbe unter der Gartenterrasse - absolut schalldicht – ein hoteleigener Nachtclub: die „Tic-Tac-Bar“, die sich schnell über Titisees Grenzen hinweg zum Geheimtipp entwickelte.


1974 wurde in einer Blitzaktion, trotz widrigster Witterung, der Seeflügel angebaut – in nur 7 Monaten war er bezugsfertig!


1979 beschloss der Familienrat den Aus- und Umbau des gesamten Parterres. Es entstand eine gemütliche Kaminbar - der beliebte „Fläschlehimmel“.


1985 wurde das fast hundertjährige Haupthaus einer kompletten Verjüngungskur unterzogen und fürs erste stand nun die „Hardware“. Es folgten regelmäßig Baumaßnahmen, um die auf 80 angewachsene Zimmerzahl unter der stilsicheren Regie von Ulli Trescher immer wieder höchst liebevoll zu vergrößern, zu modernisieren und einzurichten. Aus dem Hallenbad wurde im Laufe der Jahre die Wellnesswelt „Titinova“ mit Whirlpool, verschiedenen Saunen, Relaxzone, Fitnessraum, Vital-Snack- und Saft-Bar, eigenem Seezugang und Liegewiese.


2002 wurden die unermüdlichen Investitionen belohnt: das Schwarzwaldhotel wurde Mitglied der renommierten Romantik-Hotel-Gruppe und bekam kurz darauf zu seinen vier Sternen ein S für Superior hinzu! 2003 kam die Beautyfarm „La Bellezza“ mit neun Kabinen für Massagen, Bäder und Therapien dazu. Es entstand auf fast 1000qm eine Wohlfühl-Oase für alle Sinne.


2004 wurde das Hotel einem erneuten „Facelifting“ unterzogen und bekam ein neues Entree mit Glaskuppel. Die Kaminbar wurde komplett umgebaut und um eine Piano-Lounge mit ca. 70 Sitzplätzen erweitert. Das Dach bekam - auch im Schwarzwald geht man mit der Zeit - Solarzellen. Seit 2005 leitet Ziehsohn Michael Moninger als Direktor und Kommanditist die Geschicke des Schwarzwaldhotels. Der Neffe von Ulrike Trescher absolvierte zunächst von 1980-1983 seine Ausbildung zum Koch im Schwarzwaldhotel um sich anschließend im In- und Ausland den Wind um die Nase wehen zu lassen. Nach erfolgreicher Weiterbildung in erstklassigen Häusern (u.a. Savoy, London / Arlberg Hospiz Hotel St. Christoph, Arlberg / Le Méridien Beach Plaza, Monte Carlo / Hilton Park Hotel, München / Colombi Hotel, Freiburg) kehrte er 1992 endgültig zurück in den Schoß der Familie. Mit ihm ist die Frage der Nachfolge im Hause Trescher zur Zufriedenheit aller gelöst. Ehefrau Marion ist nach bester Familientradition inzwischen ebenfalls an Bord gegangen (seit 2004 verantwortlich für Marketing und PR) und auch die Söhne Maximilian und Marius (Jahrgang 1993 und 2000) verdienen sich bereits die ersten Sporen im Gastgewerbe.


2006 wurde die große Seeterrasse komplett neu gestaltet, damit noch viele Generationen von hier aus den sensationellen Blick auf den Titisee genießen können.


2007 im November und Dezember wurde der Seeflügel im klassisch eleganten Stil renoviert. Insgesamt 29 Zimmer und 1 Appartement - alle mit Seeblick, alle mit W-LAN.


2009 erfolgte die komplette Neugestaltung des Außen-Badebereiches. Die 2000m² große Anlage bietet nun neben einem ganzjährig beheizten Außenpool ein großzügiges Holzdeck mit exklusiven Sitzgruppen, Strandliegen und Schirmen sowie einen privaten Badestrand mit Liegewiese und Schwimmsteg. Im Jahre 2010 erfolgten die Erweiterung und der Komplettumbau des Hallenbades. Das neue Badeparadies auf zwei Ebenen mit atemberaubendem Panoramablick auf den Titisee bietet neben einem beheizten Schwimmbecken (17 x 6m) eine Wellnessgrotte mit zahlreichen Attraktionen wie Wasserfall, Whirlpoolnische, Massagedüsen und Bodensprudler. Ein Höchstmaß an Individualität und Komfort bietet die neu angelegte Liegegalerie. Seit 2011 profitieren die Gäste des Schwarzwaldhotels ab der zweiten Übernachtung von den Angeboten der Hochschwarzwald Card. Mit dieser einzigartigen Gästekarte können über 50 tolle Freizeitangebote in der Region kostenlos genutzt werden.


2012: Umbau der Saunalandschaft und des Fitnessraumes - das neue Saunaareal wird neben einer großen Panoramasauna, eine Solesauna, ein Dampfbad sowie eine Infrarotkabine bieten. Der neue Kneippgang wird mit Eisbrunnen und Tauchbecken angelegt. Diverse Erlebnisduschen runden das Angebot ab. Außerdem werden zwei zusätzliche Relax-Zonen mit Blick auf den Titisee entstehen.

Rundgang